Mein
Blog.
Was mich bewegt
[Blog-Eintrag
20.06.2026]
Es
ist heiß.
Und, yes!
- So
soll es sein zur Sommersonnwend. Heiß ... und im Wasser eines
Sees oder Schwimmbades kühlend. Und so liegt die
Wassermelone in Schnitze serviert auf dem Teller. Sie ist heut unser
Mittagessen - haha!
Dazu gibt es Couscous-Amaranth-Salat und selbstgemachten
Brotaufstrich. Darauf folgt eine still-verträumte Siesta
hinter
schattenspendenden Vorhängen ... in der VorFreude auf den
schmatzigen Schokokuchen, garniert mit
Blütenblättern,
Minze und Rosmarinzweigen.
Abends
werden wir mit lieben Menschen am Feuer sitzen
und Lagerfeuerlieder singen...
So
könnte der Tag der Sommersonnwende aussehen. Oder ganz
anders. Teilnahme an einer
Schwitzhüttenzeremonie. Baden am See oder im Schwimmbad und
anschließend Pizza essen gehen. Ein Picknick in der
Abendsonne auf
einer Anhöhe im Nachbardorf...
Wie
immer wir diesen Tag auch verbringen oder begehen - Sommersonnwende ist
in jedem
Fall. Ob man den Tag bewusst erlebt und selber etwas zu dieser
Feier des Sommerlichts hinzugeben mag oder nicht.
Sommersonnwende ist in
jedem Fall, und sie nimmt uns alle mit - auf die andere Seite. Denn
obwohl im Kalender Sommeranfang steht, wird der Winkel, mit dem die
Sonne auf uns scheint, nun wieder größer, die
Schatten
länger und ... das Lied, das sich in mir gerade anstimmt,
lässt schon die Richtung erkennen, wo's hingeht: ... únd der
He-érbst beginnt.
Denn:
Wir können nichts festhalten. Nicht den Sommer. Nicht
den
Wandel. Nicht das Leben. Auch nicht unsere Errungenschaften. Nicht
unsere Schätze. So sehr wir auch wie der Fluss im Strudel
etwas
(fest)halten wollen - die Wasser des Lebens, sie
fließen und sie
nehmen uns mit. Alles darin, in diesem Fluß des Lebens ist
erlaubt, alles, was erlebt und erspürt und erfahren werden
mag.
Nur eines mag das Leben nicht: Stillstand.
In
diesem Sinne: Let's go ... let's move ... let's dance ... around the
fire of your own heart.
[Blog-Eintrag 18.06.2026]
Wenn der Lauf der Sonne Ende Juni
ihren Höhepunkt des Jahres erreicht, feiern
wir
Sommeranfang. Zu diesem Anlaß mag ich einen
meiner Bildbände vorstellen. Sommerbilder
ist im vergangenen Jahr aus eigenen Fotos und Texten entstanden. Darin
werden die Seiten des Sommers - und nicht nur die Sonnenseiten -
besungen.
Dieses
Lesebuch für Erwachsene ist ein schönes
Geschenk
für Andere und für sich selbst. Es erweist sich als
genial
kleines Mitbringsel zum Sommerfest und ist von "Nachschlagewert" im
Winter. Hier wurden die Farben und Düfte des Sommers
eingefangen, damit der Mensch in der Winterszeit nicht ganz ohne Sommer dasteht.
Gebunden
und fast schon im Hosentaschen-Format (11 x 14
cm) dürfte für Sommerbilder
überall Platz
sein, auch in jedem noch so kleinen Regal oder Bücherschrank. - Bei Interesse einfach melden.
[Blog-Eintrag 02.06.2026]
Frage:
Wie
wirkt Energiearbeit? Wem hilft das, was ich tu? Und wie weitreichend
kann diese Arbeit sein?
Antwort:
Energiearbeit
verhilft zum Zugang dorthin, wo etwas vergessen,
verdrängt oder mißachtet wurde. Wir sitzen alle in
einem
Boot. Oder: Alles ist mit allem verbunden.
Alles,
was lebt, verdient Respekt und Achtung. Wo dieses Gesetz
mißachtet wird, bekommen wir dies zu spüren - in
Form von
schlechten Gefühlen, dem berühmten schlechten
Gewissen. Denn,
so ein weiteres Lebensgesetz: Alles strebt nach Ausgleich.
Daher
trachtet die Energiearbeit danach, Verachtete(s) zu ehren,
Abgespaltenes zu integrieren und Verfeindete(s) zu versöhnen.
Dies
gilt sowohl für innerpsychsiche Aspekte, als auch im
interpersonalen Beziehungskontext.
Die
Integration und Wiederherstellung der Verbindung dessen, was getrennt
(worden) war, wirkt beruhigend und letztlich heilend. Wird den
Lebensgesetzen Genüge getan, resuliert dies in einem
Gefühl
von Ruhe und Frieden. Es kann das Empfinden einkehren, ganz (heile) und
in Ordnung zu sein.
Auch
im Hinblick auf die Welt, ja, für das gesamte Universum kann
durch
die Achtung der Lebensprinzipien die Ordnung und der Frieden
wahrgenommen werden.
Jede
einzelne Heilsession geht genau in diese Richtung: Indem die Gesetze
des Lebens und das Leben selbst geehrt werden, wird die Verbindung mit
allem Lebendigen erkannt und erfühlt.
[Blog-Eintrag
1.04.2026]
Kerzen
bemalen, aquarellieren, Torten backen ... - im 1. Quartal dieses Jahres
ist schon 'ne ganze Menge Neues in mein Leben gekommen. Eine
Handpan außerdem, die vorzugsweise nachts gespielt werden
mag,
wenn alle und alles ganz still geworden sind. Und letzte Woche nun fand
mein 1. Kinesiologie-Kurs statt! Juchu, ich lebe! - Ehrlich kein
Aprilscherz ;-)
[Blog-Eintrag 4.03.2026]
Es bewegt
mich, wenn jemand in meinem
Praxisraum in Bewegung kommt. Wenn sichtbar und spürbar etwas
sich
löst und entspannt. Und wenn eine Bewegung möglich
wird, die
bis dahin nicht stattfinden konnte. Es bewegt mich in einer Weise, die
ich letztlich nicht in Worte fassen kann. Jedoch, löst es die
Bewegungen aus, mit der ich nun diese Zeilen schreibe.
Wenn jemand mir von sich erzählt und sagt: Ich kann das Weiche
und
Verletzliche in mir nicht zum Ausdruck bringen. Und dann geschieht
genau dies! Und wir haben es nicht angepeilt und schon gar nicht
forciert. Und es geschieht dennoch.
Tiefe Befriedigung erfüllt mich in solchen Momenten, in denen
ich bezeugen darf: Es geht doch!
Und so beschließe ich den heutigen Tag in Dankbarkeit
darüber, was sich heute alles bewegen ließ und
bewegt hat
und auch mich im tiefsten Herzen bewegt hat.
[Blog-Eintrag 3.03.2026]
Und
mit einem Mal streicht der Pinsel über den Block ... und es
malt sich
dieses eine Bild. Lange geplant. Lange mich davor gefürchtet
und
Ausreden gefunden und geflüchtet und es schließlich
ganz und gar
vergessen. Doch dann kam er wieder - der Impuls! Und plötzlich
war es möglich. Und es ging ganz unerwartet leicht...
[Blog-Eintrag 17.02.2026]
Heute
wieder eine Impulsfrage:
Wie häufig lassen Sie Ihr Auto warten? Wie
ausführlich Ihre
Heizungsanlage?
Und wie oft gehen Sie der
Frage nach, ob und wieweit es Ihnen selbst in
wesentlichen Belangen gut geht?
[Blog-Eintrag
02.02.2026]
Imbolc,
Maria Lichtmess - woran wir uns auch orientieren mögen - eines
ist
sicher: Das Licht kehrt zurück. Und auch der Frühling
meldet
sich zart zurück. Mehr Licht, mehr Strahl- und
Wärmekraft von
Seiten der Sonne sind spürbar. Die Vögel lassen ihre
ersten
angregenden Liebeslieder vernehmen...
Viele
von uns haben keine Rituale oder gar Traditionen parat, mit denen
wir diese Zeit, die genau in die Mitte zwischen Winter und
Frühling fällt, begehen oder feiern. Darin genau
liegt unsere
Freiheit. Wir sind nicht vorbelastet, wie wir Imbolc zu begehen
hätten. Wir dürfen uns selbst etwas einfallen lassen.
Oder
eben auch nicht. Der Frühling kommt in jedem Fall - mit oder
ohne
unser Zutun. Und dennoch dürfen wir uns (vor)freuen und
unserer
Freude auch Ausdruck verleihen.
Dazu
gehört vielleicht zunächst einmal das achtsame
Wegräumen der Weihnachts - Dekoration in Haus und Garten.
Damit
ist ein Abschied verbunden und gleichzeitig wissen wir: Im
nächsten Advent können wir die Sachen wieder
hervorholen,
wenn wir mögen. Doch nun legen wir sie wieder zurück
in den
Weihnachts-Karton. Und dann? Ja, dann fege ich erst mal die
letzten Tannennadeln fort und reinige den Raum. Mit Wasser und mit
Rauch. In diesen frischen Raum kommt dann erst mal ... - gar nichts!
Ich mag erst mal diese neue Leere genießen. Die Frische des
neuen
Jahres atmen... den Übergang mir verdeutlichen: Noch ist der
Winter nicht vorbei. Noch ist der Frühling nicht da.
Noch immer ist es mit
einem heimeligen Glücksgefühl
verbunden, früh morgens oder abends Kerzen anzuzünden
und
sich in der Flamme das Licht zu vergegenwärtigen. Es ist ja
christlicher Brauch, an Maria Lichtmess Kerzen zu weihen oder in der
Kirche weihen zu lassen. Und so habe ich, nicht zuletzt angeregt durch
eine wunderschön verzierte Kerze, die mir eine Freundin zum
Geburtstag geschenkt hat, dahin gefunden, selbst Kerzen zu bemalen und
zu verzieren. Eine stille besinnliche Beschäftigung, die mir
eine
so große Freude bereitet...

[Blog-Eintrag 02.01.2026]
Ein
neues Jahr hat begonnen - jedenfalls wenn wir uns am derzeit in der
westlichen Welt gültigen Kalender orientieren. Ansonsten
könnte man jeden beliebigen anderen Tag als den ersten
ansetzen.
So gesehen kann man auch sagen: Heute ist der erste Tag in meinem
Leben, das gerade eben beginnt.
Wie fühlt sich das an?
Und noch eine Frage: Was ist jetzt dran -
in
diesem Leben, das ab sofort beginnt? Was ist der nächste
Schritt?
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